Der Fränkische-Schweiz-Verein

ist gegliedert in den Hauptverein als Dachorganisation für die Fränkische Schweiz und in 45 Ortsgruppen, die zum Teil selbstständige Heimat-, Verschönerungs-, Bürger- oder Touristenvereine sind, teilweise aber auch unselbstständige und in juristischer und fiskalischer Definition "Interessensgemeinschaften". Der Hauptverein verfügt über einen Pool an Einzelmitgliedern (diejenigen, die keiner Ortsgruppe angehören wollen) und ist eine juristische Person mit eigenem Haushalt und Satzung und allem was noch dazu gehört. Finanziert wird der Hauptverein in erster Linie über die Mitgliedsbeiträge der Ortsgruppen, in denen die meisten der fast 7000 Mitglieder organisiert sind und über Zuschüsse vom bayerischen Staat (hier besonders im Hinblick auf die Wanderwegpflege).

 

Die Vorstandschaft setzt sich in der Regel aus aktiven Bürgermeistern der vier beteiligten Landkreise zusammen, ergänzt um Schriftführer, Schatzmeister und den Leitern der Ausschüsse. Der Kulturausschuss ist das "Dach" der kulturellen Arbeitskreise, der Natur-Ausschuss führt die Aktivitäten im Bereich Wander- und Wegepflege, Höhlen und Naturschutz zusammen. Der Verein vergibt den Ehrenschild und den Kulturpreis für außergewöhnliche Leistungen.

Zur Fahne (s.o.) Die Fahne wurde 1979 von dem Kronacher Heraldiger Karl Haas geschaffen. Sie soll als Symbol der Einheit der Fränkischen Schweiz betrachtet werden. Das als Grundfarbe gewählte Grün spricht für den Erholungscharakter der Landschaft, der Turm in einer alten Burg steht dafür, dass die Heimatpflege eine der zentralen Aufgaben des FSV ist. Eine Aufgabe, die schon bei der Vereinsgründung 1901 als Arbeitsschwerpunkt definiert wurde. Da es deutschlandweit noch viele weitere "Schweizen" gibt, wurde als oberer Fahnenabschluss der rote Fränkische Rechen gewählt. (R. Löwisch)