27. Heimattag in Morschreuth am 20. Oktober 2019

Vorbemerkung

Da sich für 2019 keine Örtlichkeit für den „Heimattag der Fränkischen Schweiz" anbot, fragte die Vorstandschaft des Fränkische-Schweiz-Vereins (FSV) in Morschreuth nach. Frau Erika Strigl, die Leiterin der „Kulturwerkstatt Fränkische Schweiz" fand – trotz sehr eng getaktetem Kursprogramm – einen möglichen Termin und die Vorstandschaft der FSV-OG Morschreuth war entschlossen, die örtliche Organisation mitzutragen.

So konnte nun ein neues Veranstaltungsmodell für den „Heimattag" erprobt werden: also alleinige Durchführung durch den FSV ohne einen externen Kooperationspartner, Reduktion des Programms auf einen Tag und Verzicht auf Festzelt und Festzug. Diese Lösung ist wesentlich kostengünstiger als die zuvor meistens realisierte dreitägige Veranstaltung.

Gottesdienst in der Kirche St. Marien – Hilfe der Christen
Eröffnet wurde der Festtag mit einem feierlichen Wortgottesdienst in der Kapelle von Morschreuth (siehe DIE FRÄNKISCHE SCHWEIZ2/2019, S. 8 f).

Die Zelebrantin Lucia Müller gestaltete in Vertretung des zuständigen Pfarrers mit einer Ministrantin und dem Mesner den Gottesdienst. In ihrer Predigt ging sie sehr intensiv und tiefschürfend auf den Gedanken der „Heimat" ein.

Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet von Frau Kern an der Orgel und den Stafanussängern aus Moggast.

Fortgesetzt wurde der „Heimattag" in der „Kulturwerkstatt Fränkische Schweiz"

Die Kursleiterinnen der „Kulturwerkstatt" hatten bunte Tische aufgebaut, auf denen zahlreiche Werkstücke aus diversen Kursen zur Betrachtung durch die Besucherinnen und Besucher aufgelegt waren.

Die FSV-OG Morschreuth und die Dorfgemeinschaft Morschreuth e.V. hatten die „Kulturwerkstatt" für die zahlreichen Gäste im Gebäude selbst und davor Tische und Sitzgelegenheiten aufgebaut. Beide Organisationen besorgten auch den Service und boten allerhand köstliche größere und kleinere Mittagsspeisen, Gebäck und Getränke dar.

Die Musikgruppe „Neigschmeggd" (mit Christa Papisch an der Gitarre und Marina Bromme mit dem Akkordeon) sorgte zu Beginn für musikalische Untermalung.

Festvortrag von MdL Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt – und Verbraucherschutz
Der Staatsminister widmete sich in seinen Überlegungen dem Begriff „Heimat" War doch dieser früher eher negativ besetzt, ist es heute umgekehrt: Das Land wird heute sehr geschätzt – dies verpflichtet aber – so der Minister – zur Wertschätzung.

Andere Regionen machen dies bereits vor. Er rät daher, dass sich dem auch die Fränkische Schweiz noch mehr als bisher anschließt. Sie sollte ein „Narrativ" entwickeln, in dem die besonderen Reize der Region hervorgehoben werden: die Schönheit der Landschaft, die Genüsse, die besondere Bildungslandschaft mit drei universitären Standorten. In diesem Zusammenhang wies der Staatsminister auch dem Fränkische-Schweiz-Verein mit seinem breit gefächerten Betätigungsfeld eine ganz bedeutsame Rolle zu.

Wichtiges Ziel sollte es in diesem Zusammenhang sein, insbesondere die Jugend der Region zum Bleiben (oder Zurückkehren) zu animieren.

Ehrungen durch den Hauptvorsitzenden Reinhardt Glauber:

Kulturpreis 2019 für Prof. Dr. Wolfgang Schirmer – Rede von Walter Tausendpfund
Bekanntlich ist der Kulturpreis – laut der Satzung des Fränkische-Schweiz-Vereins e.V.) eine Auszeichnung für herausragende Leistungen
und Verdienste im Bereich der Kultur und in der Brauchtumspflege.

Mit Beschluss des FSV-Hauptvorstandes hat Herr Prof. Dr. Wolfgang Schirmer den Kulturpreis für 2019 verliehen bekommen.

Vorab ein Wort zur Kultur
Wir leben heute alle in einer Kultur-Natur: sie ist längst nicht mehr ursprünglich, sie ist ein Produkt menschlichen Wirkens und Schaffens mit der Natur, selbst Urwälder sind oft nur ein Wunschbilder schwärmerischer Betrachtung.
Diesen heutigen Zustand aus Wirken von Natur und Mensch in all seinen Facetten zu erforschen und zu beschreiben – gerade in unserer Fränkischen Schweiz, ist das langjährige Anliegen unseres diesjährigen Kulturpreisträgers Prof Dr. Wolfgang Schirmer.

Das Forschungsgebiet – der Weg zur Fränkischen Schweiz
Unser Kulturpreisträger 2019 ist von Beruf Geolge. Ein Geologe ist ja von Haus auf nicht unbedingt der Typ des Stubengelehrten oder Bücherwurms, er ist zwar auch bei seinen Büchern, aber ihn zieht es immer wieder hinaus in die Welt, in die Natur, in sein Forschungsgebiet. Sein Anliegen bei der Forschung war grundsätzlich, alles zu erklären, was man draußen in der Landschaft sehen kann.

Zu den maßgeblichen Schwerpunkten der Forschungen von Prof. Schirmer gehörte – neben dem Rheintal, dem Euphrat-/Tigrisgebiet im Nahen Osten - das Main-Gebiet.
Hierfür unterhielt in Romanstal bei (Bad) Staffelstein seine Forschungsabteilung von 1976 bis 2017 für diverse Unternehmungen ein Dauerquartier.

Von hier aus begann auch dann die nähere intensive Beschäftigung mit der Fränkischen Schweiz. Ihn interessierten der Vulkanismus, die Fossilien, die Gesteine, insbesondere die Riffe... und von hier aus war dann der Weg zur Erkundung des Klimawandels nicht mehr weit. Zuletzt befasste er sich mit den tropischen Böden aus dem Rhät – auch in der Fränkischen Schweiz.

Alterssitz in der Fränkischen Schweiz
Aus der wissenschaftlichen Zuneigung zur Fränkischen Schweiz wurde mit Erreichen der Pensionsgrenze für Prof. Schirmer bald mehr:
- Da in Nordrhein-Westfalen ein Professor mit Erreichen des 65. Lebensjahres emeritiert wird (also eine Verlängerung der aktiven Zeit nicht möglich ist), wurde die Suche einer neuen Unterkunft aktuell.
- Um den „rheinischen Tropen" zu entgehen, entschied sich die Familie Schirmer nun für das Gebiet, das von der Forschungstätigkeit bestens bekannt war – für die Region Fränkische Schweiz, wo es keinerlei Eingewöhnungsprobleme gab. Als sich in Wolkenstein eine den Vorstellungen entsprechende Unterkunft fand, stand einer Anmeldung im Rathaus von Ebermannstadt am 4. August 2003 im Wege. Der eindrucksvolle Röthelfels über dem Urspring-Tal wurde zum beliebten „Hausberg".

Hier nun konnte und kann nun Professor Schirmer – begleitet und unterstützt von seiner Gattin Ursula – sowohl Berufung als auch Neigung verbinden. So widmet er sich (nach eigener Aussage) nun bevorzugt Orten, „wo nicht so viele Leute sind".
Dazu gehören z.B.
- die Erforschung der Herkunft der Gesteine, die in der Basilika von Gößweinstein verbaut sind. Er stellte sich dabei die Frage: „Wo waren die hierfür erforderlichen Steinbrüche? Zum großen Teil sind sie ja heute, da längst aufgegeben und verbuscht, nur mehr schwer zu finden...
- ihn interessiert die Frage, woher die Bleichungen im Gestein der Fränkischen Schweiz kommen.

Auf Nachfrage betont er immer wieder, einen besonders bevorzugten Ort in der Fränkischen Schweiz für ihn nicht, er forscht grundsätzlich überall...überall spricht die Landschaft zu ihm und überall bringt er sich in diesen Dialog mit seinen Mitteln ein.

Ein kleiner Blick zurück:
Zur Neugier des Kennenlernens gehört nach unserem Verständnis ein kleiner Blick zurück – der soll nun noch nachgetragen werden:
Unser FSV - Kulturpreisträger 2019 wurde 1938 in Amberg geboren, ging dort drei Monate zur Schule und legte sein Abitur am Gymnasium in Bad Windsheim ab. Anschließend studierte er Geologie an den Universitäten in Erlangen und Zürich, war Assistent an der Universität Köln und lehrte ab 1973 bis 2003 Geologie an der Universität Düsseldorf.
Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und mindestens zwei Enkel...

Und noch etwas sei verraten:
Was man vielleicht landläufig bei einem nüchternen Wissenschaftler nicht vermutet: Prof. Schirmer ist auch ein musischer Mensch.

In Forchheim ist er Mitglied im Kammerchor „Sonorité", der sich – laut Internet - anspruchsvoller, überwiegend geistlicher Chorliteratur verschrieben hat. Die Erfolge des Chores haben immerhin dazu geführt, dass ihm im November 2014 der Kulturpreis des Landkreises Forchheim verliehen wurde.

Und als reiche Hobby-Leistung betrachtet Prof. Schirmer seine zwei poetischen Werke:
- 2016 – der Gedichtband „Wegewarte", in dem Prof. Schirmer über Lebenshöhen und – tiefen, Berufssituationen, Naturbetrachtungen, Reisen, Jahreszeiten, Liebe und Lust zum Schmunzeln, Mitfühlen und Nachdenken schreibt.
- Ein weiteres Werk erschien 2018unter dem Titel „Cuevo – der Rabe von La Palma" und wird vom Verfasser als „Fantaselle" bezeichnet, womit er dieses Spiel der Phantasie bezeichnet.

Gratulation:
Bevor ich diese Blätter zur Seite lege, sei abschließend Prof. Dr. Wolfgang Schirmer ganz, ganz herzlich zum Kulturpreis gratuliert.

Er kennt die von ihm in den Mittelpunkt seines Blickfeldes gerückten Teile der Fränkischen Schweiz ganz vorzüglich, seinem Drang, hier neue Entdeckungen zu machen sind keine Grenzen gesetzt. Und wir dürfen alle dankbar sein, dass er viele seiner Entdeckungen uns in seinen stets bestens vorbereiteten Exkursionen für den FSV-AK Heimatkunde und Beiträgen für die FSV-Zeitschrift „DIE FRÄNKISCHE SCHWEIZ" zugänglich gemacht hat.

Als Schriftleiter dieser Vierteljahresschrift bin ich mit Ihnen allen hier im Saal schon jetzt gespannt, was er uns noch alles über unsere Fränkische Schweiz erzählen wird.

Doch in diese Gratulation zum Kulturpreis 2019 muss auch noch eine Person miteinbezogen werden – nämlich die treue und ständige Begleiterin unseres Kulturpreisträgers, seine Ehefrau Ursula. Auch ihr gilt heute diese ehrenvolle Würdigung und unser von Herzen kommender Glückwunsch.

Aus der Antwort des Kulturpreisträgers Prof. Dr. Wolfgang Schirmer
In seinem Dank ging Prof. Dr. Schirmer dann auf die derzeitigen Angstworte „Klimawandel" und „Kohlendioxid" ein. Klimawandel ist natürlich und gab es immer. Die Wissenschaft hält eine derzeitige natürliche Klimaerwärmung für möglich. Höhere Wärmespitzen als heute gab es in alter Zeit und junger Zeit und zwar ohne Erhöhung des anthropogenen Kohlendioxidanteils der Luft. Ob und in welchem Grade der heute menschenverursachte Kohlendioxidanteil die derzeitige Erwärmung fördert, ist wissenschaftlich noch umstritten, wird aber im öffentlichen Diskussionsverlauf als sicher gehandelt.

Ehrenmitgliedschaft des Fränkische-Schweiz-Vereins für Dr. Hans Weisel

In der Würdigung erinnerte Vorsitzender Reinhardt Glauber zunächst daran, dass Dr. Weisel den FSV - AK Heimatkunde seit seiner Gründung am 13. Juli 1979 leitet und ihn bis heute maßgeblich als Vordenker und Praktiker geprägt hat. Dazu gehören die Begründung zweier Schriftenreihen, die derzeit über 40 Bände betragen, sowie der Aufbau einer heute über 20000 Bände umfassenden FSV-Bibliothek.

Außerdem arbeitete Dr. Weisel seit 1989 in der Vorstandschaft der FSV-OG Ebermannstadt mit – zunächst als 2. Vorstand und seit 1998 als 1. Vorstand. Er legt hier alljährlich ein sehr ansprechendes und umfangreiches Programm vor. Der Erfolg dieser OG zeigt sich auch darin, dass sie zur größten in der FSV-Familie geworden ist.

Dr. Weisel engagierte sich aber in Ebermannstadt auch im Kulturkreis sowie im Museumsbeirat.

Er erhielt für all dieses Tun schon in der Vergangenheit zahlreiche Ehrungen. Heute kommt aber eine Besonderheit hinzu: Er wird 1. Ehrenmitglied des gesamten Fränkische-Schweiz-Vereins.

In seiner Antwortrede betrachtet Dr. Hans Weisel unter anderem die rasante Entwicklung des Buches in den vergangenen Jahrzehnten. Er skizziert die Änderungen im Verlagswesen. In diesem Zusammenhang bedauert er, dass der Verlag Palm & Enke, mit dem er seit 1983 eng zusammengearbeitet hat mit Ablauf dieses Jahres die Kooperation aufgekündigt hat.

Schließlich dankt er seiner Frau Monika, die ihm bei allseiner Arbeit den Rücken frei gehalten hat und immer zuverlässig die notwendige Bürokratie und Abrechnungsverfahren bewältigt hat.

Gold mit Kranz für Frau Monika Weisel

Diesem Dank schloss sich Vorsitzender Reinhardt Glauber sofort an und überreichte Frau Monika Weisel das FSV-Ehrenzeichen in Gold mit Kranz.

Gold mit Kranz für Frau Erika Strigl

Die gleiche Auszeichnung Gold mit Kranz verlieh der Vorsitzende Reinhardt Glauber auch Frau Erika Strigl, die zunächst Kursleiterin in der Volkstumspflegestätte in Morschreth war und nun die Nachfolgeschule „Kulturwerkstatt Morschreuth" leitet. Sie hat auch hervorragend die Zeit überbrückt, in der das Domizil der Schule ausgelagert werden musste.

Inzwischen ist Erika Strigl auch in die Verwaltungsarbeit des FSV integriert und betreut mit großer Sorgfalt in erster Linie die Homepage des Vereins.

Prof. Dr. Shirmer mit Ehfrau Ursula Dr. Hans Weisel mit Ehefrau Monika und Erika Strigl
Reindardt Glauber, Ursula und
Prof. Dr. Schirmer,
Walter Tausendpfund
Umweltminister Thorsten Glauber,
Hans und Monika Weisel, Erika Strigl und
Reinhardt Glauber

Mittags -/Nachmittags-Wanderung zum Röthelfels
Auch die wanderbegeisterten kamen am „Heimattag" zu ihrem Recht. Immerhin ca. 15 km Teilnehmer waren bei der Mittags – bzw. Nachmittagswanderung zum Röthelfels dabei. Der nur etwa 5 km lange Weg beanspruchte etwa zweieinhalb Stunden. Dies lag daran, dass das neue FSV-Wanderführerteam ein sehr umfangreiches und anregendes Programm bot.

Zum ungefähren Verlauf der Wanderung diehe DIE FRÄNKISCHE SCHWEIZ 2/2019, S. 10 bis 12: Rüdiger Beck: „Morschreuth: Wanderung „Blauer Ring" von Morschreuth zum Röt(h)elfels"

So berichtete Herbert Herlitz auf dem Weg viel zur Botanik bei; Max Falk beschäftigte sich mit dem Thema Geologie und mit der Entstehung der Landschaft.

Annette Ritter steuerte als ausgebildete Gesundheitswanderin einige Übungen aus dem Bereich Gesundheitswandern bei. Auch das Thema „Klima", das ja am Vormittag in den Ansprachen eine wichtige Rolle gespielt hat, wurde fachkundig vertieft.

Zum Schluss konnten sogar noch Pilze am Wegesrand gesammelt werden – Wolfgang Spörlein und einige weitere Teilnehmer waren hier recht erfolgreich. (Stefanie Bezold, Max Falk)

Musikalischer Sing – und Musiziernachmittag mit Trachtenschau
Die Musikgruppe „SaitenWeis" (mit Eberhard Hofmann/Zither, Alfred Saam/Gittarre-1. Stimme und Herbert Graf/Gitarre-Begleitung) begann um 14.00 Uhr mit ihrer Unterhaltungsmusik. Eberhard Hofmann erläuterte die einzelnen Musikstücke und Walter Tausendpfund streute aus seinem Repertoire einige mehr oder weniger passende Mundarttexte bei.

Damit sich auch die Anwesenden in das Programm einbringen konnte, hatten Monika und Eberhard Hofmann Liedtexte kopiert und ausgeteilt. So kam auch ein sehr unterhaltender gemeinsamer Gesang in Gang.

Großes Interesse bei den allen Gästen fand die von AK – Leiter Walther Appelt organisierte und moderierte Trachtenschau. Hier waren sehr verschiedene Modelle fränkischer Tracht zu sehen, die in Nähkursen mit Marianne Bogner und Rosalie Postatny angefertigt worden waren.

Einmal mehr zeigte sich, dass Frauentracht und auch Männertracht heutzutage sehr vielfältig sein können und durchaus der Persönlichkeit, die in ihr steckt, einen ganz besonderen Akzent verleihen können. Dies gilt auch für Kinder, wie bei dieser Vorführung deutlich zu erkennen war.

Dank an alle Beteiligten für einen sehr schönen und abwechslungsreichen Tag in Morschreuth
Als stellvertretender Vorsitzender bedankte sich Walter Tausendpfund zum Abschluss des offiziellen Teiles des „27. Heimattages der Fränkischen Schweiz" gegen 16.00 Uhr sehr herzlich, bei allen, die zum Gelingen dieser sehr feierlichen und kurzweiligen Veranstaltung beigetragen haben. Namentlich galt dieser Dank u.a. Erika Strigl und ihrem fleißigen Team, die diese Veranstaltung in ihr eng getaktetes Kursprogramm integriert hatte.

Besonders herzlicher Dank galt auch der FSV-OG Morschreuth um Wolfgang Reichold und der Dorfgemeinschaft Morschreuth um Hans Heckel, die hervorragend harmonierten und nicht nur ein ansprechendes Ambiente hergestellt hatten, sondern auch hervorragend für Speis und Trank gesorgt hatten.

Ebenso war der Zelebrantin Lucia Müller und ihren Helfern, dem FSV - AK Trachten unter der Leitung von Walther Appelt, dem FSV – Wanderführerteam sowie den Musikanten von „Neigschmeggd" und dem Trio „SaitenWeis" um Eberhard Hofmann zu danken.

Ein abschließender großer Dank galt dem Publikum, das den ganzen Tag über den Raum in der „Kulturwerkstatt Fränkische Schweiz" gut füllte und alle Darbietungen mit regem Interesse verfolgte.

Nachklang
Nach dem offiziellen Ende des Veranstaltungsprogramms war aber für so manche Besucher längst noch nicht Schluss. So mancher genoss in gemütlicher kleinerer Runden den Ausklang dieses herrlichen Sonnentages in Morschreuth.

Zusammenfassend kann schließlich noch festgestellt werden, dass der Versuch eines eintägigen und im Programm sehr konzentriert gestalteten „Heimattages der Fränkischen Schweiz" als durchaus gelungen – und für Wiederholungen als sehr gut geeignet - bezeichnet werden kann.

(Walter Tausendpfund)